What's happening?

Video Sources 0 Views Report Error

  • Watch traileryoutube.com
Howard – Ein tierischer Held

Howard – Ein tierischer Held

Aug. 01, 1986USA110 Min.PG
Meine Bewertung: 0
5 1 Bewertung

Beschreibung

Howard sitzt, gemütlich Zigarre paffend, vor dem Fernseher zuhause auf dem Entenplaneten. Doch plötzlich wirbelt es ihn durch den Weltraum. Wenig später landet er wieder im Sessel ? Der steht dieses Mal allerdings auf der Erde, im Hinterhof einer Punk-Bar in Cleveland. Der intelligente Enterich wundert sich weniger über den Lokalitätenwechsel als über die „haarlosen Affen“, die etwas zurückgeblieben zu sein scheinen. Erst als die Rocksängerin Beverly auftaucht, findet Howard Gefallen an den Menschen. Doch unter allen Umständen will er zurück in seine Entenwelt. Der Wissenschaftler Dr. Jenning, dessen missglücktes Experiment für Howards Erdenbesuch verantwortlich ist, soll ihn mit seiner Laserkanone dorthin zurückbefördern. Doch etwas geht schief. Statt in seinem Fernsehsessel zu landen, sieht Howard sich einem Monster gegenüber.


Die Produktion von „Howard – Ein tierischer Held“ war eine der ambitioniertesten und umstrittensten des Jahres 1986. Basierend auf der Marvel-Comicfigur Howard the Duck, wurde der Film von George Lucas produziert, der gerade erst den Erfolg von „Star Wars“ gefeiert hatte. Das Drehbuch stammt von Willard Huyck und Gloria Katz, die auch für die Regie und Produktion verantwortlich waren. John Barry komponierte die Musik, die die exzentrische Stimmung des Films perfekt einfängt. Mit einem Budget von rund 37 Millionen Dollar war der Film eine der teuersten Komödien seiner Zeit.

Handlung und Erzählweise

Die Handlung von „Howard – Ein tierischer Held“ beginnt in einer parallelen Welt, in der Enten die dominierende Spezies sind. Ein wissenschaftliches Experiment auf der Erde geht schief und Howard wird durch ein Portal nach Cleveland, Ohio, transportiert. Dort trifft er auf die Rockmusikerin Beverly Switzler (Lea Thompson), die ihm hilft, sich in dieser fremden Welt zurechtzufinden. Gemeinsam mit dem skurrilen Wissenschaftler Phil Blumburtt (Tim Robbins) versuchen sie, Howard zurück in seine Welt zu bringen, während sie gleichzeitig einen finsteren außerirdischen Gegner, den Dark Overlord, bekämpfen müssen.

Die Erzählweise des Films wechselt zwischen rasantem Action-Abenteuer und komödiantischen Momenten. Die Dialoge sind oft übertrieben humorvoll und spiegeln den Comic-Ursprung der Geschichte wider.

Schauspielerische Leistungen

Lea Thompson liefert als Beverly eine charmante und energische Performance ab. Ihre Chemie mit der Animatronic-Puppe von Howard ist überraschend überzeugend. Jeffrey Jones spielt den exzentrischen Dr. Walter Jenning und bringt die richtige Mischung aus Wahnsinn und Bedrohlichkeit in seine Rolle. Tim Robbins als der nerdige Phil Blumburtt fügt dem Film eine zusätzliche Ebene von Slapstick-Humor hinzu. Die echte Herausforderung war jedoch die Darstellung von Howard selbst, eine Mischung aus Animatronics und einem kostümierten Schauspieler (Ed Gale). Die Effekte mögen heutzutage veraltet wirken, waren aber für die damalige Zeit beeindruckend.

Regie und Inszenierung

Willard Huycks Regie ist eine bunte Mischung aus Science-Fiction-Abenteuer und komödiantischen Elementen. Die Atmosphäre des Films ist oft chaotisch, was die Schwierigkeiten der Produktion widerspiegelt. Dennoch schafft Huyck es, einige visuell beeindruckende Szenen zu inszenieren, besonders die Schlacht gegen den Dark Overlord im Finale des Films. Die Inszenierung versucht, den Charme und die Absurdität der Original-Comics einzufangen, was nicht immer gelingt, aber durchaus unterhaltsam ist.

Technische Aspekte

Die Kameraführung von Richard H. Kline ist dynamisch und unterstützt die abenteuerliche Stimmung des Films. Der Schnitt von Michael Chandler und Sidney Wolinsky sorgt für ein flottes Tempo, das jedoch gelegentlich etwas hektisch wirkt. Das Sounddesign und die Spezialeffekte waren für die 80er Jahre innovativ, obwohl sie heute etwas veraltet erscheinen mögen. Besonders hervorzuheben sind die Animatronics von Howard, die, obwohl nicht perfekt, einen gewissen Charme besitzen.

Themen und Botschaften

„Howard – Ein tierischer Held“ behandelt Themen wie Fremdheit und Anpassung, indem es die Geschichte eines Außenseiters erzählt, der in einer unbekannten Welt zurechtkommen muss. Die überzogenen Elemente und der Humor sollen auch eine satirische Kritik an der modernen Gesellschaft darstellen. Der Film thematisiert auch Freundschaft und Zusammenhalt, indem Howard und Beverly gegen alle Widrigkeiten zusammenarbeiten.

Vergleich mit ähnlichen Filmen

Ähnliche Filme aus der Zeit wie „Ghostbusters“ (1984) oder „Back to the Future“ (1985) kombinieren ebenfalls Science-Fiction-Elemente mit Comedy. Im Vergleich zu diesen Kultklassikern wirkt „Howard – Ein tierischer Held“ jedoch weniger kohärent und zielgerichtet. Während die genannten Filme es schafften, ihre skurrilen Prämissen in zugängliche und durchdachte Geschichten zu verwandeln, scheint „Howard“ oft unter seiner eigenen Absurdität zu leiden.

Kritische Analyse

Stärken: Der Film hat charmante und witzige Momente, besonders durch die Interaktionen zwischen Howard und Beverly. Die Effekte und Animatronics sind für ihre Zeit beachtlich und tragen zur bizarren Atmosphäre bei.
Schwächen: Das Drehbuch ist oft inkohärent und überladen mit zu vielen Subplots und Charakteren. Die Regie wirkt manchmal unsicher, was den Ton des Films angeht. Außerdem konnte der Film seine ursprüngliche Zielgruppe, die Fans des Comics, nicht zufriedenstellen und scheiterte auch dabei, ein breiteres Publikum anzusprechen.

Persönliche Meinung

„Howard – Ein tierischer Held“ ist ein Film, der polarisiert. Für einige ist er ein Kultklassiker, der durch seine Absurdität und seinen Humor besticht. Für andere ist er ein überteuertes Missverständnis, das weder als Science-Fiction noch als Komödie vollständig überzeugt. Persönlich sehe ich den Film als ein faszinierendes Stück Filmgeschichte, das zeigt, was passieren kann, wenn kreative Visionen und technische Herausforderungen aufeinanderprallen. Er ist ein unterhaltsames, wenn auch fehlerhaftes Werk, das es verdient, zumindest einmal gesehen zu werden.

Veröffentlichung und Rezeption

Der Film war ein finanzieller Misserfolg, der weltweit nur etwa 38 Millionen Dollar einspielte und somit die Produktionskosten kaum deckte. Die Kritiken waren größtenteils negativ, wobei der Film für seine inkohärente Handlung und die schwache Regie kritisiert wurde. Dennoch hat „Howard – Ein tierischer Held“ im Laufe der Jahre eine treue Fangemeinde entwickelt und wurde auf DVD und Blu-ray mehrfach neu aufgelegt.

Fazit

„Howard – Ein tierischer Held“ ist ein kurioses Kapitel in der Filmgeschichte, das trotz seiner Mängel eine gewisse Faszination ausübt. Die Mischung aus Science-Fiction, Komödie und Abenteuer, gepaart mit den damals innovativen Spezialeffekten, macht ihn zu einem einzigartigen Erlebnis. Wer sich auf die skurrile Prämisse einlassen kann, wird in Howard einen eigenwilligen, aber charmanten Helden finden. Eine Empfehlung für alle, die sich für die ausgefallenen und ungewöhnlichen Filme der 80er Jahre interessieren.

Howard – Ein tierischer Held
Howard – Ein tierischer Held
Howard – Ein tierischer Held
Howard – Ein tierischer Held
Howard – Ein tierischer Held
Howard – Ein tierischer Held
Howard – Ein tierischer Held
Howard – Ein tierischer Held
Howard – Ein tierischer Held
Howard – Ein tierischer Held
Originaltitel Howard the Duck
IMDB-Wertung 4.7 50,906 votes
TMDb-Wertung 5.4 970 votes

Regisseur

Willard Huyck
Regisseur

Besetzung

Lea Thompson isBeverly Switzler
Beverly Switzler
Jeffrey Jones isDr. Walter Jenning
Dr. Walter Jenning
Tim Robbins isPhil Blumburtt
Phil Blumburtt
Ed Gale isHoward T. Duck
Howard T. Duck
Chip Zien isHoward T. Duck (voice)
Howard T. Duck (voice)
Tim Rose isHoward T. Duck
Howard T. Duck
Steve Sleap isHoward T. Duck
Howard T. Duck
Peter Baird isHoward T. Duck
Howard T. Duck
Mary Wells isHoward T. Duck
Howard T. Duck
Lisa Sturz isHoward T. Duck
Howard T. Duck

Ähnliche Filme

Review: Kuck mal wer da spricht!: Ein zeitloser Klassiker, der die Stimme der 80er Jahre einfängt
Stream: Im Bann des Kalifen
Review: Auf den Spuren des Schreckens: Formicula (1954)
Review:“Robo Warriors: Ein epischer Sci-Fi-Klassiker voller Action und Nostalgie!“
Stream: Der Krieger und die Hexe
Review: „RoboCop (1987): Ein zeitloser Sci-Fi-Klassiker!“
Review: Mein Nachbar, der Vampir
Review: Unterwasser – Klassiker mit DeepStar Six (1989)
Review: „Erlebe die explosive Action von ‚Eve 8 – Außer Kontrolle‘ aus dem Jahr 1991!“
Review: „Lucky Lady (1975) – Ein Episches Abenteuer auf Hoher See“
Review: „Enemy Mine – Geliebter Feind“ ein bemerkenswerter Science-Fiction-Film
Review: „Double Trouble (1992): Die Barbarian Brothers sorgen für Action und Lacher!“

Schreibe einen Kommentar

Name *
Füge einen Anzeigenamen hinzu
E-Mail *
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht