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Review: Der Tiger – Die Stunde des Infernos

Review: Der Tiger – Die Stunde des Infernos

Jul. 07, 1986USA82 Min.R
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7 1 Bewertung

Beschreibung

Vietnam-Veteran Buck Matthews (Gary Busey) will nur in Ruhe mit seiner Familie leben. Da überfällt eine brutale Motorradgang sein Heimatstädtchen. Die Rocker ermorden kaltblütig Bucks Frau und entführen seine Tochter. Buck hat nur noch einen Gedanken: Rache. – Actionreicher Selbstjustiz-Thriller à la “Ein Mann sieht rot”.


Wenn man sich in die filmische Zeitmaschine setzt und ins Jahr 1985 reist, landet man mitten in einer Ära, die uns einige der wildesten und aufregendsten Actionfilme beschert hat. Einer dieser Filme, der besonders in Erinnerung bleibt, ist „Eye of the Tiger“ mit Gary Busey in der Hauptrolle. Dieser Streifen ist ein Paradebeispiel für das explosive, überlebensgroße Kino der 80er Jahre.

Gary Busey, der charismatische Schauspieler mit dem unverkennbaren Grinsen, spielt Buck Matthews, einen Vietnamkriegsveteranen, der nach seiner Haftentlassung in seine Heimatstadt zurückkehrt. Statt der erhofften Ruhe und Erholung findet er jedoch ein wahrhaftiges Höllenloch vor. Die Stadt wird von einer brutalen Motorradgang terrorisiert, die vor nichts zurückschreckt – weder vor Mord noch vor Vergewaltigung.

Von Anfang an wird klar, dass „Eye of the Tiger“ kein subtiler Film ist. Der Titel, inspiriert von dem ikonischen Song von Survivor, gibt bereits den Ton an: Hier geht es um rohe Gewalt, Gerechtigkeit und die unaufhaltsame Kraft des Einzelnen. Buck Matthews nimmt es sich zur Aufgabe, die Stadt von diesem Alptraum zu befreien, und was folgt, ist ein Feuerwerk der Rache und Selbstjustiz.

Busey glänzt in der Rolle des einsamen Rächers. Mit einer Mischung aus Zähigkeit und Verletzlichkeit verleiht er seiner Figur Tiefe, die man in vielen Actionfilmen dieser Zeit vergeblich sucht. Besonders eindrucksvoll ist die Szene, in der Buck die Gang herausfordert und sich in einer gnadenlosen Schlacht behauptet. Buseys physische Präsenz und seine Fähigkeit, Emotionen auch ohne viele Worte zu vermitteln, machen ihn zum perfekten Helden für dieses 80er-Jahre-Actionfest.

Der Film besticht durch eine treibende Handlung, die keine Zeit für Atempausen lässt. Regisseur Richard C. Sarafian, bekannt für seine unkonventionellen Filme, führt mit sicherer Hand durch die explosive Erzählung. Die Actionszenen sind rau und ungeschliffen, was den authentischen, fast schon dokumentarischen Stil unterstreicht. Die Musik, die natürlich den namensgebenden Song „Eye of the Tiger“ prominent einsetzt, verstärkt die Adrenalinkicks und sorgt für den richtigen 80er-Jahre-Flair.

Neben Gary Busey sind auch die Nebenrollen bemerkenswert besetzt. Yaphet Kotto als Sheriff ist eine willkommene Ergänzung, die dem Film zusätzliche Schärfe verleiht. Die Gegenspieler, allen voran der sadistische Anführer der Motorradgang, gespielt von William Smith, liefern bedrohliche und erinnerungswürdige Darstellungen ab.

Natürlich darf man bei „Eye of the Tiger“ keinen tiefgründigen Plot oder komplexe Charakterentwicklungen erwarten. Das Drehbuch setzt auf klare Gut-gegen-Böse-Dynamiken und bietet eine geradlinige Geschichte von Rache und Vergeltung. Doch genau diese Einfachheit macht den Film so wirkungsvoll. Man wird in die Handlung hineingezogen und fiebert mit Buck Matthews mit, während er sich durch die Reihen der Bösewichte kämpft.

Insgesamt ist „Eye of the Tiger“ ein Paradebeispiel für den 80er-Jahre-Actionfilm: Laut, bunt, und voller Energie. Für Fans des Genres und für diejenigen, die eine nostalgische Reise in die Zeit der ungebremsten Filmgewalt suchen, ist dieser Film ein Muss. Gary Busey liefert eine beeindruckende Leistung ab, die den Film über das Mittelmaß hinaushebt. Wer sich auf diese explosive Mischung einlässt, wird mit einem Adrenalinrausch und einem Hauch von nostalgischer Filmromantik belohnt.

Review: Der Tiger – Die Stunde des Infernos
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Originaltitel Eye of the Tiger
IMDB-Wertung 5.6 2,531 votes
TMDb-Wertung 5.99 50 votes

Regisseur

Besetzung

Gary Busey isBuck Matthews
Buck Matthews
Yaphet Kotto isJ.B. Deveraux
J.B. Deveraux
Denise Galik isChristie Matthews
Christie Matthews
Judith Barsi isJennifer Matthews
Jennifer Matthews
Bert Remsen isFather Healey
Father Healey

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