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Demolition Man

Demolition Man

Die Zukunft hat nur Platz für EinenOct. 08, 1993USA110 Min.R
Meine Bewertung: 0
9 1 Bewertung

Beschreibung

Im Jahr 1996 wird der verurteilte Schwerverbrecher Phoenix bis ins 21. Jahrhundert eingefroren. Nachdem er seine Strafe “abgesessen” hat, wird er wieder aufgetaut, doch die Gesellschaft hat sich verändert: Es gibt keine Verbrechen mehr, und als Phoenix seine alten Gewohnheiten wieder aufnimmt, sieht sich die Polizei ausser Stande, es mit ihm aufzunehmen. Also wird der ehemalige Cop Spartan, der Phoenix damals verhaftet hat und unschuldigerweise ebenfalls eingefroren wurde, auch wieder aus dem Kälteschlaf erweckt, um dem Wahnsinnigen Paroli zu bieten…


„Demolition Man“, ein Science-Fiction-Actionfilm aus dem Jahr 1993, wurde von Marco Brambilla inszeniert. In den Hauptrollen sind Sylvester Stallone als Sergeant John Spartan, Wesley Snipes als Simon Phoenix und Sandra Bullock als Lieutenant Lenina Huxley zu sehen. Der Film spielt in einer futuristischen Gesellschaft und folgt dem Kampf zwischen dem ultragewalttätigen Verbrecher Phoenix und dem harten Polizisten Spartan, der aus einer Kryogefängnisstrafe entlassen wird, um seinen Erzfeind zu stoppen.

Hintergrundinformationen

Die Produktion des Films begann Anfang der 90er Jahre, als Warner Bros. einen neuen, spannungsgeladenen Actionfilm in Auftrag gab. Das Drehbuch, geschrieben von Daniel Waters, Robert Reneau und Peter M. Lenkov, spielt in einem dystopischen Zukunfts-Los Angeles und erkundet die Themen Gewalt, Kontrolle und Rebellion. Die Filmmusik wurde von Elliot Goldenthal komponiert, der eine unheimliche und zugleich epische Atmosphäre schafft. Die Kameraarbeit von Alex Thomson und der Schnitt von Stuart Baird tragen maßgeblich zur dynamischen Inszenierung bei.

Handlung und Erzählweise

Der Plot beginnt in der chaotischen Stadt Los Angeles im Jahr 1996, wo Spartan und Phoenix in einem explosiven Showdown gefangen werden und in Kryo-Gefängnisstrafen verurteilt werden. Jahrzehnte später, im Jahr 2032, entkommt Phoenix aus seinem Kälteschlaf und stürzt die scheinbar perfekte Gesellschaft von San Angeles ins Chaos. Spartan wird ebenfalls wiederbelebt, um Phoenix zu stoppen. Die Handlung entfaltet sich rasant, mit einer Mischung aus Action, Humor und satirischen Untertönen, die die Zukunftsvision kommentieren.

Schauspielerische Leistungen

Sylvester Stallone liefert eine überzeugende Leistung als John Spartan, dessen raue und unerschrockene Natur perfekt zu seiner Figur passt. Wesley Snipes stiehlt oft die Show als der charismatisch bösartige Simon Phoenix, dessen anarchistische Energie eine ständige Bedrohung darstellt. Sandra Bullock bringt als Lt. Lenina Huxley eine erfrischende Naivität und Enthusiasmus ein, die in starkem Kontrast zu den beiden Hauptcharakteren steht. Die Chemie zwischen Stallone und Bullock sorgt für humorvolle und sympathische Momente.

Regie und Inszenierung

Marco Brambilla schafft es, die düstere Atmosphäre der Zukunftsstadt San Angeles mit humorvollen und satirischen Elementen zu verbinden. Besonders bemerkenswert sind die actiongeladenen Szenen und die innovative Darstellung der futuristischen Technologie. Brambillas Regie balanciert gekonnt zwischen intensiver Action und subtiler Sozialkritik, was „Demolition Man“ zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Technische Aspekte

Die Kameraarbeit von Alex Thomson fängt die dystopische Ästhetik von San Angeles perfekt ein, während die dynamischen Actionsequenzen meisterhaft inszeniert sind. Der Schnitt von Stuart Baird hält das Tempo hoch und sorgt für nahtlose Übergänge zwischen den verschiedenen Handlungsebenen. Die Spezialeffekte, besonders für die Zeit, sind beeindruckend und tragen zur Glaubwürdigkeit der futuristischen Welt bei. Auch das Sounddesign, einschließlich der markanten Filmmusik von Elliot Goldenthal, verstärkt die Spannung und das Ambiente des Films.

Themen und Botschaften

„Demolition Man“ setzt sich mit Themen wie staatlicher Kontrolle, Gewalt und Freiheit auseinander. Die utopische Gesellschaft von San Angeles scheint friedlich, doch unter der Oberfläche brodelt es. Der Film stellt Fragen über persönliche Freiheit und Sicherheit und zeigt, dass ein Übermaß an Kontrolle und Regulierung zu einer sterilen und unterdrückten Gesellschaft führen kann. Diese Themen sind auch heute noch relevant und regen zum Nachdenken an.

Vergleich mit ähnlichen Filmen

„Demolition Man“ lässt sich gut mit anderen Science-Fiction-Filmen seiner Zeit vergleichen, wie „Total Recall“ (1990) und „RoboCop“ (1987). Während „Total Recall“ die Grenzen zwischen Realität und Illusion auslotet und „RoboCop“ eine brutale Satire auf die Kommerzialisierung und Militarisierung der Polizei bietet, verbindet „Demolition Man“ seine Action mit einem humorvollen Blick auf eine überregulierte Zukunft.

Kritische Analyse

Zu den Stärken des Films zählen die dynamischen Actionsequenzen, die starken schauspielerischen Leistungen und die satirischen Elemente. Schwächen können in der manchmal überzogenen Darstellung der Zukunftsgesellschaft und einigen logischen Brüchen im Plot gesehen werden. Dennoch bleibt „Demolition Man“ ein unterhaltsamer und fesselnder Film, der sowohl durch seine Action als auch durch seine humorvolle und kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen besticht.

 Persönliche Meinung

„Demolition Man“ ist ein Kultklassiker, der mit seiner Mischung aus Action, Humor und sozialer Satire überzeugt. Sylvester Stallone und Wesley Snipes liefern ikonische Performances ab, und die visionäre Darstellung der Zukunft bleibt auch Jahrzehnte nach der Veröffentlichung faszinierend. Der Film bietet sowohl Spannung als auch Denkanstöße und ist für Fans des Action- und Science-Fiction-Genres ein absolutes Muss.

Veröffentlichung und Rezeption

„Demolition Man“ wurde am 8. Oktober 1993 veröffentlicht und war ein kommerzieller Erfolg, der weltweit über 159 Millionen US-Dollar einspielte. Der Film erhielt gemischte Kritiken, wobei die Leistungen der Hauptdarsteller und die satirischen Elemente gelobt wurden, während die Handlung gelegentlich als klischeehaft kritisiert wurde. Heute gilt „Demolition Man“ als Kultklassiker und ist auf DVD und Blu-ray in verschiedenen Editionen erhältlich.

 Fazit

„Demolition Man“ ist ein unterhaltsamer und nachdenklich stimmender Actionfilm, der die Zuschauer mit seiner dynamischen Inszenierung und seinen satirischen Untertönen fesselt. Sylvester Stallone und Wesley Snipes liefern beeindruckende Darbietungen ab, und die futuristische Vision bleibt auch heute noch faszinierend. Ein Film, der sowohl für Fans von Action und Science-Fiction als auch für alle, die gerne über die Zukunft nachdenken, sehenswert ist.

Demolition Man
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Originaltitel Demolition Man
IMDB-Wertung 6.7 194,102 votes
TMDb-Wertung 6.712 3,520 votes

Regisseur

Besetzung

Sylvester Stallone isJohn Spartan
John Spartan
Wesley Snipes isSimon Phoenix
Simon Phoenix
Sandra Bullock isLt. Lenina Huxley
Lt. Lenina Huxley
Nigel Hawthorne isDr. Raymond Cocteau
Dr. Raymond Cocteau
Benjamin Bratt isAlfredo Garcia
Alfredo Garcia
Bob Gunton isChief George Earle
Chief George Earle
Glenn Shadix isAssociate Bob
Associate Bob
Denis Leary isEdgar Friendly
Edgar Friendly
Bill Cobbs isZachary Lamb - Aged
Zachary Lamb - Aged

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