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Review: Astro Zombies – Roboter des Grauens (1968): Ein Trash-Klassiker im Schatten des Grauens

Review: Astro Zombies – Roboter des Grauens (1968): Ein Trash-Klassiker im Schatten des Grauens

May. 19, 1968USA91 Min.Not Rated
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Beschreibung

Der Wissenschaftler Dr. DeMarco wurde von seinem Posten als Direktor des Astro Space Laboratory gefeuert und will nun auf eigene Faust Monster mit übermenschlichen Fähigkeiten erschaffen. Skrupellos bedient er sich dabei an Körperteilen von Mordopfern, die er zu willenlosen Lebewesen zusammenbaut. Dabei weckt er das Interesse von internationalen Spionen und der CIA.


Astro Zombies – Roboter des Grauens (1968): Ein Trash-Klassiker im Schatten des Grauens

„Astro Zombies – Roboter des Grauens“ aus dem Jahr 1968 ist ein Paradebeispiel für das, was Fans des Trash-Horrors lieben: bizarr, chaotisch und irgendwie unvergesslich. Unter der Regie von Ted V. Mikels, einem Kultregisseur des B-Movie-Genres, hat dieser Film alles, was man sich von einem Streifen dieser Art erhofft – und noch viel mehr, was man eigentlich nicht erwartet.

Die Handlung dreht sich um den wahnsinnigen Wissenschaftler Dr. DeMarco (gespielt von John Carradine), der sich in seinem Labor dem Experimentieren mit toten Körpern und Robotern verschrieben hat. Sein Ziel: die ultimative Kampfmaschine zu erschaffen – eine „Astro-Zombie“. Doch wie zu erwarten, läuft nichts nach Plan, und schon bald streifen seine schrecklichen Schöpfungen mordend durch die Straßen. Parallel dazu versucht die Geheimagentin Holman (Wendell Corey), dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten.

Die Prämisse klingt nach klassischem B-Movie-Horror und wird auch genauso umgesetzt. Die Effekte sind größtenteils improvisiert und tragen nicht zur Glaubwürdigkeit, sondern eher zum unfreiwilligen Humor bei. Besonders die „Astro-Zombies“ selbst, die mit steifen Bewegungen und leuchtenden Augen durch die Szenen wanken, sind ein Highlight des unfreiwilligen Slapsticks. Das Ganze wird durch eine Vielzahl von Dialogen und Szenen untermalt, die oft ins Absurde abgleiten.

Ein besonderes Augenmerk sollte auf John Carradine gelegt werden, der mit unerschütterlicher Ernsthaftigkeit einen völlig durchgeknallten Wissenschaftler spielt. Sein Einsatz in dieser Rolle verleiht dem Film eine gewisse skurrile Würde, die man nicht unterschätzen sollte. Neben ihm steht Tura Satana, bekannt aus „Faster, Pussycat! Kill! Kill!“, die hier als Femme Fatale ein wenig von ihrer ikonischen Präsenz einbringt, auch wenn das Drehbuch ihr nicht viel Raum zur Entfaltung bietet.

Die Musik, komponiert von Nicholas Carras, ist typisch für die Zeit und verstärkt die unheimliche Atmosphäre des Films mit seinen unheilvollen Klängen und jazzigen Einschüben. Doch auch hier wirkt manches eher unfreiwillig komisch als gruselig.

„Astro Zombies – Roboter des Grauens“ ist kein Film, der durch Qualität oder handwerkliche Finesse besticht. Stattdessen gewinnt er seine Fans durch den Charme des Unperfekten. Jeder Schnitt, jede absurde Wendung und jede übertriebene Schauspielerei tragen dazu bei, dass dieser Film in der Trash-Horror-Community Kultstatus erlangt hat. Wer Spaß an schrägen B-Movies hat und Freude daran findet, über skurrile Dialoge und hanebüchene Handlungsstränge zu lachen, wird hier bestens bedient.

Es ist ein Film, der den Geist seiner Zeit atmet und gleichzeitig eine liebevolle Hommage an das trashige Kino der 60er Jahre darstellt. „Astro Zombies – Roboter des Grauens“ mag kein Meisterwerk sein, aber er ist ein Stück Filmgeschichte, das den Mut hatte, gegen alle Konventionen der Qualität und des guten Geschmacks zu verstoßen – und genau dafür lieben wir ihn.

Review: Astro Zombies – Roboter des Grauens (1968): Ein Trash-Klassiker im Schatten des Grauens
Originaltitel The Astro-Zombies
IMDB-Wertung 3.1 2,799 votes
TMDb-Wertung 3.5 33 votes

Regisseur

Ted V. Mikels
Regisseur

Besetzung

John Carradine isDr. DeMarco
Dr. DeMarco
Tom Pace isEric Porter
Eric Porter
Joan Patrick isJanine Norwalk
Janine Norwalk
Victor Izay isDr. Petrovich
Dr. Petrovich
Egon Sirany isSergio Demozhenin
Sergio Demozhenin

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